Zahlungsunfähiger Kunde

Ein zahlungsunfähiger Kunde ist jemand, der für die von ihm bezogenen Dienstleistungen oder Produkte nicht bezahlt. Technisch gesehen ist das Diebstahl, aber in der Praxis ist es nicht immer so einfach. Eine Zahlungsunfähigkeit tritt in der Regel auf, weil ein Schuldner einfach nicht bezahlen kann. Es kann aber auch auf Nachlässigkeit zurückzuführen sein oder weil Unternehmen versuchen, Zinsvorteile zu erzielen, indem sie so spät wie möglich zahlen. Und manchmal bestellen Menschen oder Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen und bezahlen sie bewusst nicht.

Zahlungsunfähiger Kunde

Möchtest du deine zahlungsunfähigen Kunden loswerden?

Laut dem Van Dale-Wörterbuch ist ein zahlungsunfähiger Kunde ein „schlechter Zahler“. Aber wann zahlst du schlecht? Ist das der Fall, wenn du deine Zahlungsvereinbarung nicht einhältst? Und ist das nur dann der Fall, wenn du das einmal nicht tust oder nur dann, wenn es systematisch passiert? Und bist du dann ein zahlungsunfähiger Kunde, wenn du einen Tag zu spät zahlst oder erst nach 90 Tagen?

Wann giltst du offiziell als zahlungsunfähiger Kunde?

Ein zahlungsunfähiger Kunde ist also jemand, der nicht zahlt oder schlecht zahlt. Es gibt jedoch nie eine klare Grenze dafür, wann jemand offiziell als zahlungsunfähiger Kunde bezeichnet werden darf. Es hängt im Grunde von der Wahrnehmung des Gläubigers ab. Wenn ein Schuldner einen Tag zu spät zahlt, wird er in der Regel noch nicht als zahlungsunfähiger Kunde angesehen. Wenn dieser eine Tag jedoch zu sechs Monaten wird, sieht die Sache anders aus. Und wenn jemand jede Rechnung viel zu lange liegen lässt, sprechen wir definitiv von einem typischen Fall von Nichtzahlung oder schlechter Zahlung.

Was kann man gegen zahlungsunfähige Kunden tun?

Das Beste ist natürlich, Zahlungsausfälle zu verhindern. Den Großteil davon kann man bereits mit einer soliden Debitorenpolitik abdecken. Durch schnelles und effizientes Handeln bei überfälligen Zahlungsfristen, sofortige Erinnerungen und rechtzeitiges Nachfassen kann man schon viel vermeiden. Zumindest wird man dann nicht vergessen! Lade hier das Whitepaper „10 Tipps für ein gutes Forderungsmanagement„(NL) herunter. In diesem Whitepaper erfährst du auch, was du tun kannst, wenn die Zahlung dennoch ausbleibt.


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